Bleib Du selbst. Bleib klar.

Die Regeln von klar bleiben

1. Vorstellung

Informieren Sie Ihre Klasse über klar bleiben. Aufhänger können Ihnen bekannte Erfahrungen mit Alkohol, Experimentierfreude oder die Aussicht auf einen Gewinn sein – Sie selbst kennen Ihre Klasse am besten.

2. Abstimmung

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden in einer anonymen oder offenen Abstimmung, ob sie teilnehmen möchten oder nicht. Wenn sich mindestens 90 % der Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme entscheiden, können Sie Ihre Klasse anmelden.

3. Anmeldung

Melden Sie Ihre Klasse einfach online oder mit der beigefügten Anmeldekarte an (Anmeldeschluss: 12. Januar 2018).

4. Materialien

Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns die klar bleiben- Aktionsmappe, die alle wichtigen Unterlagen für die Durchführung des Wettbewerbs, z. B. den Klassenvertrag sowie Informationsmaterial für die Eltern enthält.

5. Klassenvertrag

Die Schülerinnen und Schüler unterschreiben den Klassenvertrag und verpflichten sich, neun Wochen lang (15. Januar 2018 bis 16. März 2018) auf Rauschtrinken und andere Formen des riskanten Alkoholtrinkens zu verzichten.

6. Rückmeldung

Alle 2 Wochen (insgesamt 5 Mal) meldet die Klasse zurück, ob sie ihre Verpflichtung eingehalten hat.

  • Mindestens 90 % der Klasse müssen die Verpflichtung eingehalten haben, damit die Klasse als „klar geblieben“ gilt.
  • Ein „Ausrutscher“ ist allerdings erlaubt, d. h. bei einer der fünf Rückmeldungen dürfen mehr als 10 % die Verpflichtung nicht eingehalten haben.
  • Eine Klasse gilt dann als erfolgreich und qualifiziert sich für die Preisvergabe, wenn mindestens vier Rückmeldungen vorliegen, dass die Klasse „klar geblieben“ ist.

7. Daumen drücken für die Preisverlosung

Unter allen Klassen, die erfolgreich teilgenommen haben, werden Preise verlost, u. a. ein Gutschein im Wert von 1.000 Euro für die Klasse.

Erfahrungen aus der ersten Umsetzung von klar bleiben im Schuljahr 2015/2016 zeigen, dass die Maßnahme in den Schulen und bei den durchführenden Lehrkräften auf positive Resonanz stieß. Sie war ohne Komplikationen umsetzbar und in der Evaluationsstudie konnte ein präventiver Effekt auf Häufigkeit und Intensität des Rauschtrinkens bei Jugendlichen mit Konsumerfahrung gezeigt werden (vgl. Hanewinkel et al. Deutsches Ärzteblatt 2017; 117: 280-287).